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Unternehmen Sie etwas !
      Das Languedoc-Roussillon hat mehr zu bieten
            als nur schöne Strände :
                                                   Kultur und Natur !

Dieser Abschnitt meiner Homepage soll und kann keineswegs Reiseführer ersetzen. 
Vielmehr möchte ich hier nur einige Anregungen für Tagesauflüge geben.

Dabei lasse ich meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen einfließen, die natürlich subjektiv sind - aber an vielen Stellen über die in Reiseführern gebotenen Informationen hinausgehen. 

Vielleicht helfen auch meine Hinweise etwas, falls die Kinder weniger unternehmungslustig sein sollten als ihre Eltern.

Natürlich erfordert nicht jedes Ausflugsziel einen ganzen Tag, aber man kann einzelne Ziele gut miteinander kombinieren.

 

Kloster am Mittelmeer in Frankreich                    Grotten am Mittelmeer in Frankreich

 

Schluchten am Mittelmeer in Frankreich

 

Burgen am Mittelmeer in Frankreich
 

Neben den Städten der Küstenregion sind auch die Gebirge im Hinterland sehenswert, besonders hervorzuheben die Schluchten des Tarn und die zahlreichen Grotten in den Cevennen. Carcassonne, umgeben von hohen Mauern, die eine mittelalterliche Stadt mit alten Häusern und engen Gassen sowie eine Burg einschließen, ist eine der größten Sehenswürdigkeiten von Südfrankreich. Die Besichtigung einer der vielen im Hinterland liegenden Katharer-Burgen sollte man sich nicht entgehen lassen. Auch Nimes (u.a. römisches Amphitheater) und die benachbarte Pont du Gard (römisches Aquädukt) laden zu einer Tagestour ein. Und eine Tour auf der Küstenstraße um das Cap Creus nach Spanien wird zu einem Höhepunkt des Urlaubs.

 

 

   Tagesausflüge:

   Kultur  :
Carcassonne (mittelalterliche Stadt)
Salses (Festung)
Pont du Gard (römisches Aquädukt)
Nimes
Aigues Mortes  (mittelalterliche Stadt)  
Avignon
Perpignan
Minerve (mittelalterl. Ort und 
                    Naturtunnel)
Katharerburgen
La Couvertoirade (Templersiedlung)
Narbonne
St.Guilhem le Desert (alter Ort)
Collioure 
Fontfroide (Kloster)  


   Natur   :
Gorges du Tarn (Schlucht und Grotten)
Cap Creus (Felsküste)
Cirque de Navacelles (Talkessel)
Montpellier le Vieux (Felsengruppen)
Sigean (Safaripark)
Lac du Salagou
Gorges de l´ Hérault
(Schlucht 
                                        + Grotten)
- Grotte des Demoiselles
- Ille-sur-Têt (Orgelpfeifen)

   für Wanderer und Individualisten  :

Gorges d´Héric (Schlucht) 
Bardou (Bergdorf)
Cirque de Mourèze (Felsenkessel)

   für Sportliche :
-   Kanutouren  

untenstehende Ausflüge
befinden sich in Vorbereitung :


-  Montpellier
-  Pézenas

-  Barcelona (290 km von Portir. Plage)

Ausflüge am Mittelmeer in Frankreich

                Mit Klick auf ein Ausflugsziel gelangen Sie zur Beschreibung          

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                   In einigen Fällen bringt die Übersetzung mit einem Automaten ins Deutsche 
                   ein brauchbares Ergebnis - dann befindet daneben dieser Button
Mit Klick auf diesen Button wird in einem neuen Fenster die Bildergalerie geöffnet. 


Ein Ausflug nach
Carcassonne ist schon fast ein "Muss" für jeden, der sich im Languedoc-Roussillon aufhält. Die Atmosphäre, die diese mittelalterliche Stadt ausstrahlt, fasziniert nicht nur Erwachsene - besonders Kinder können ihrer Fantasie freien Lauf lassen und sich in die Ritterzeit zurückversetzen. 
Allerdings muss man bedenken, dass die Altstadt von Carcassonne (Cité) auch auf andere anziehend wirkt :
    jährliche Besucherzahl = 3 Millionen ! 
        

 

    

Carcassonne Stadtmauer

 

 

Carcassonne in Frankreich


Wenn die Kinder etwas Aufmunterung brauchen, so finden Sie das bei den Ritterspielen an der Burgmauer 
(nur in der Saison,
          Eintritt = ?? )

Carcassonne Ritterspiele
 

 

Der Ausflug in die
Tarn-Schluchten mit ihren z.T. 500m tiefen Einschnitten lässt sich gut mit der Besichtigung einer der vielen Grotten (z.B. "Aven Armand" auf der ebenfalls beeindruckenden Hochebene "Causse Méjean") verbinden. Denken Sie daran, dass es in den Grotten auch im Hochsommer sehr kühl ist !
(GPS N44°13´19.33” E3°21´21.52”)
In einigen Grotten ist das Fotografieren offiziell verboten, es hält sich aber niemand daran.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

        Tarn in Frankreich

 

Die "Gorges du Tarn" sind eines der der größten Naturwunder Frankreichs !

In der Hauptsaison sollte man bei einem Besuch die Wochenenden meiden, da an diesen Tagen das Verkehrsaufkommen auf den relativ schmalen Straßen der Schlucht sehr hoch ist.

Tarn

Badehose nicht vergessen, es gibt viele Möglichkeiten zur Abkühlung. 

  

     Schon die Anfahrt auf die Hochebene über die A75 ist 
     atemberaubend - besonders zur Pfingstzeit, wenn die 
     Hänge mit gelben Ginster
sträuchern übersät sind.

      Hinterland von Frankreich




      Mein Favorit ist eine etwas abseits gelegene Badestelle
      bei Castelbouc
(GPS N44°20´18.87” E3°28´07.87”).
      Dabei unbedingt durch den liebevoll restaurierten 
      Mini-Ort hinter den Felsen bummeln !

   Castelbouc am Tarn

                            Der Zugang ist allerdings recht eng !

                             Ortszugang

                   

Und noch eine Superlative hat der Tarn zu bieten: 
Das Viadukt von Millau , eine gigantische Autobahn-Brücke mit dem höchsten Brückenpfeiler der Welt (343 m und damit höher als der Eiffelturm ! ). 

Viadukt von Millau

                                                    Brückenpfeiler

Brücke in Frankreich


Eine Fahrt über die Brücke ( Maut ca. 7€ ) ist m.E. weniger imposant als das Bauwerk von unten zu betrachten. Dabei lohnt sich für technisch Interessierte auch ein Abstecher in die kleine Ausstellungshalle neben der Straße unter der Brücke.

 

Die Fahrt an der Côte Vermeille über das Cap Creus gehört meiner Meinung nach zu den spektakulärsten Touren im Roussillon. Allerdings muss man in der Hauptsaison viel Zeit und Geduld mitbringen, um sich an der Küste entlang durch die Buchten mit den schönen Badeorten an der Côte Vermeille zu schlängeln - das Wochenende unbedingt vermeiden ! 

Collioure am Mittelmeer

Und wenn genügend Zeit vorhanden ist, so lohnt sich eine Fahrt von Collioure aus zum "Tour Madeloc" auf 650m Höhe. Auf dieser Strecke hat man traumhafte Aussichten auf die Küste.

Allerdings sollten Fahrer und Beifahrer für diese Tour angst- und schwindelfrei sein, da die Fahrwege teilweise nur Fahrzeugbreite haben und ungesichert sind.

 

                                         Blick vom Fort Carré auf Collioure

   Cap Creus Castell

  Collioure ist der schönste der vielen kleinen Orte 
   an der Côte Vermeille   

 

Die letzten 200 Höhenmeter (ab GPS N42°29´22.76” E3°04´54.27”) zum Turm müssen allerdings zu Fuß bewältigt werden. Aber auch die Fahrt bis auf 450m Höhe bietet schwindelerregende Ausblicke auf die Küste.

 

 

                                                 

 

 

Nördlich von Perpignan führt der Weg an Salses vorbei, einer imposanten Festungsanlage des 19. Jahrhunderts. 
Von der Autobahn-Raststätte "Aire du Château de Salses " (von beiden Fahrtrichtungen) aus führt ein Fußweg zum Fort, so dass man auf der Rückfahrt bei ausreichender Zeit einen Abstecher machen kann. 
(GPS N42°50´25.03” E2°54´44.98” )
Auch falls die (auch deutschsprachige) Führung schon beendet sein sollte, so bekommt man doch bei der Umrundung der Festungsanlage einen Eindruck von der Militär-Baukunst.

 

  Befestigung in Frankreich

 

Skizze von Salses 

 

 

   Ein Besuch der Pont du Gard, einem Aquädukt 
   aus der Römerzeit, lässt sich gut mit einem Abstecher 
   nach Nimes verbinden - oder umgekehrt.  

                                       Strasse neben Pont du Gard

 



Natürlich lässt sich mit diesem Besuch auch ein anderes Ziel  kombinieren - wie z.B. 
Aigues Mortes
oder Montpellier.

Pont du Gard

Tipp: Auf der Westseite des Aquädukts (im Bild links) kann man  auf einem kleinen Pfad zur Wasserleitung aufsteigen und diese aus der Nähe betrachten (der Zugang auf der Ostseite ist seit einigen Jahren gesperrt, ebenso kann man die obere Etage des Aquädukts nur noch mit Führungen betreten).

 

 

 

      

 

 

 

 

Nimes     

ist eine alte Römerstadt,
in der das besterhaltene Amphitheater der Welt steht. 

Besonders bekannt ist auch das Maison Carrée, das in der Antike als Forum genutzt wurde.

Maison Carree   

 

 

  Nimes Amphitheater

So leer wie hier am 24.08.05 mittags ist Nimes vermutlich  
nur dann, wenn sich die meisten Urlauber am Strand aufhalten (Tipp für jeden, der die Mittagshitze einer Stadt nicht scheut).

Innen wirkt die Arena allerdings etwas nüchtern, da in den Innenbereich ein weiteres - heute noch genutztes - Theater gebaut wurde.   Arena innen

 

 

Aigues Mortes

ist eine durch Verlandung ins Binnenland "gewanderte" ehemalige Hafenstadt. Im Mittelalter war sie der Ausgangspunkt vieler Kreuzzüge. Die Stadtmauer aus dieser Zeit ist noch vollständig erhalten und lädt zu einem Bummel ein.

      Aigues Mortes Stadtmauer  
     

  Aigues Mortes Turm


Im Inneren der Mauern befindet sich eine schachbrettartig aufgebaute Stadt neueren Datums, die aber trotzdem ihre Reize hat. Am Marktplatz mit seinen vielen Lokalen pulst das Leben. Besonders abends strahlt der Platz trotz des nicht zu übersehenden Tourismus eine gewisse Idylle aus. Dieses schlägt sich allerdings auch in den Preisen der Lokale nieder - die vielen Restaurants  in den Seitengassen sind m.E. um einiges preiswerter.

  Aigues Mortes Stadttor


 

 

Eine Fahrt nach Avignon ist lohnenswert nicht nur für historisch Interessierte. Weniger wegen der bekannten "Pont d´Avignon" - 
diese verblasst neben dem Papstpalast.

 

          Avignon Papstpalast

 

In Avignon sind die Parkplätze in Zentrumsnähe äußerst knapp. 
Also entweder sehr früh ankommen oder aber mit einem "Navette" 
genanten Pendelbus von einem der an der Peripherie liegenden 
Parkplätze ins Zentrum fahren.

Avignon Eingang Papstpalast            


Nehmen Sie sich viel Zeit für die Besichtigung des Palastes. Die Führung mittels des Audioguides
(eine Art MP3-Player) erfolgt so geschickt, dass sie selbst für Kinder interessant ist.

                                        Avignon Gasse Und wenn Sie dann noch Zeit und Stehvermögen haben, lohnt sich auch ein Bummel durch die Stadt.

 

Perpignan gilt als eine Stadt mit ausgeprägt katalanischem Charakter
    Perpignan gehörte schließlich bis 1659 zum spanisch geprägten
    Königreich Aragonien, das damals bis zum Ebro reichte.

    Wer die engen Gassen alter Städte mag, wird in Perpignen bestimmt
    auf seine Kosten kommen - wer das Flair südländischer Städte liebt,
    ist m.E. in Montpellier besser aufgehoben.

    Die Kathedrale "Saint-Jean", von außen eher unscheinbar, bietet im
    Inneren einen fantastischen Chor sowie sechs Seitenkapellen mit
    wundervollen Altaren.

           Kathedrale Saint-Jean

Auch ein Abstecher zu dem innerhalb einer gewaltigen Festungsanlage gelegene Palast der Könige von Mallorca (Jürgen Drews wohnt dort nicht :) "Palais des Rois de Majorque" ist sehr lohnenswert (Perpignan war um 1300 die Hautstadt des Königreichs von Mallorca). 

        Palast der Könige

         

    Loge de mer    

Am Rande der der Altstadt mit ihren Gassen und dem wunderschönen Gotikbau "Loge de mer" liegt das "Castillet", ein Tor als Relikt der Stadtmauer.

     Castillet


 

Empfehlenswert ist auch ein Abstecher (ca. 25 km) nach Ille-sur-Têt mit seinen Orgelpfeifen.    (GPS N42°40´53" E2°37´20")        

Für den etwa 800m langen Weg vom Parkplatz aus wird man mit einem Naturwunder der besonderen Art belohnt. Was früher mal ein sanfter Hügel aus Sandstein war, wurde über Jahrhunderte hinweg vom Regen ausgewaschen und nur an Stellen, an denen die Oberfläche etwas fester bedeckt war, blieb das Gestein erhalten und ragt heute in mehreren Farben und bizarren Formen empor. Mal gleicht es einem Palast aus Tausendundeiner Nacht, mal einer Felsnadel mit Adlernest.

              

     

         .

 

Der Aufstieg ist manchmal etwas uneben, aber sehr kurzweilig. Vorbei an einem kleinen Gebirgsbach und Schmiedekunst geht es nach oben. 

   

Man bekommt an der Kasse kleine Pläne in verschiedenen Sprachen. So kann man sich gut auf dem Weg orientieren und bekommt Informationen über die Felsformation, ihre Entstehung und die Umgebung.
Der Parkplatz am unteren Kassenhäuschen ist kostenlos und stellt sowohl Toiletten als auch Picknicktische zur Verfügung. Es gibt ebenfalls ein kleines Restaurant.


Tipp: Wenn man kurz vor der Stätte nicht beim Hinweis "Site des Orgues" rechts abbiegt, sondern dem Wegweiser "Table d´Orientation" (geradeaus) folgt, so kommt man zu einem Aussichtspunkt mit einem wunderbaren Einblick auf die Orgelpfeifen.

                  

 

Cirque de Navacelles  

Hier hat sich der Fluss "Vis" tiefer als 300m in die Hochebene eingegraben und einen gigantischen Talkessel geschaffen. 
Einen wunderbaren Einblick in den Cirque  hat man von der Aussichtsplattform am südlichen Talkesselrand. 


Cirque de Navacellse Panorama

Das Panorama entstand durch Aneinanderfügen mehrerer Bilder. Dadurch erscheint die links und rechts im Bild auftauchende Mauer einen Winkel zu bilden - in Wirklichkeit verläuft sie gerade. Die Mauer bildet den Abschluss der Aussichtsplattform am südlichen Talkesselrand (GPS
N43°53´15" E3°30´31").

Hinweis: Kinder nicht unbeaufsichtigt herumlaufen lassen, da die Mauer hinter einem Gebüsch abrupt endet und Weitsprungübungen gen Tal zulässt. 
 


Tief unten liegt ein kleiner Ort. Es lohnt sich, 
hinunterzufahren (Steilhang, nichts für Ängstliche !) 
und einen kleinen Bummel zum Mini-Fluss zu machen.
 


Cirque de Navacelles

                                                                     

 

 

 

 


Das "Tor von Mykene" zählt zu den bekanntesten Gruppen.

Mykene in Frankreich

 Und Ihre Kinder werden sicher den "Bärenkopf"
 (Tête d´Ours) oder die "Sphinx" erkennen, 
 die allerdings
abseits der Touri-Bahn-Route liegen. 

Cirque de Navacellse Schlucht

Wenn man den Kessel in nördlicher Richtung verlässt, hat man einen schönen Einblick in den weiteren Verlauf der Schlucht. Man kann dann bei ausreichender Zeit auch noch einen Abstecher zu der "Grotte des Demoiselles"   (GPS N43°54´26.57” E3°44´40.49”) machen (in Richtung "Ganges" fahren). Dabei kommt man an der wunderschönen Badestelle am Wasserfall in Saint Laurent le Minier vorbei (GPS N43°55´31" E3°39´49")

Und wer sich von aufragenden Felsen mehr beeindrucken lässt, kann noch einen Abstecher nach "Montpellier le Vieux" (GPS N44°08´16.49” E3°12´11.32”) machen, einer imposanten Landschaft mit vielen fantasieanregenden Felsengruppen. 

Felsen in Frankreich

Für Wanderunlustige gibt es eine kleine "Touri-Bahn", mit der man sich gemütlich durch das Felsenchaos schaukeln lassen kann (unterwegs sind kurze Aufenthalte vorgesehen).

 

Petit Train

 

Minerve                                                                                                                                           

ist ein kleiner, hübscher Ort mit schönen alten Häuschen, der auf einem Mäander der Cesse gebaut wurde .
Zu erreichen ist Minerve für Fußgänger über eine Brücke (der Parkplatz davor ist neuerdings für Busse reserviert - also auf den großen, neu angelegten Parkplatz hinter dem Ort fahren).

    Minerve Brücke

 


 

 

Das Besondere an diesem Mäander ist, dass er und der folgende Mäander an den jeweils "dünnsten" Stellen vom Fluss durchbohrt wurden, so dass zwei riesige Naturtunnel bzw. Naturbrücken ("Pont Naturel") entstanden sind, die sicherlich auch Kindern imponieren.
Tipp : Einer der Tunnel ist voll mit rundgeschliffenem Geröll
- es ist also festes Schuhwerk empfehlenswert.


Minerve

Die andere Seite von Minerve hat der Fluss Brian "gegraben". Hier ein Blick in die "Gorges du Brian", durch die ein wunderschöner, aber an einigen Stellen nicht ganz harmloser Rundweg führt. 

Schlucht in Frankreich

 

 

Lauriole liegt ca. 6 km (Luftlinie) westlich von Minerve. 
Um die "Curiosité de Lauriole" zu finden, verlassen Sie am besten Minerve auf der D10 der in Richtung "Fauzan" - von dort aus ist sie ausgeschildert:
(Navi: N43°20´53" E2°40´17")

Minerve Tunnel

 


Und noch etwas hat Minerve zu bieten :
Die wahrscheinlich schönste Telefonzelle Südfrankreichs !

                         Die schönste Telefonzelle von Frankreich

 

Ganz in der Nähe gibt es noch etwas Außergewöhnliches: 
                         Gegenstände rollen bergauf ! 
Die "Curiosité de Lauriole" macht es möglich. Dort werden die Sinne so getäuscht, dass man meint, bergab ist bergauf ! ( zum Beweis eine mit Wasser gefüllte Flasche - oder  noch besser ein Skateboard - mitnehmen,  jeder wird staunen ! )

       curiosite de lauriole


 

Gorges d´Héric 

 

Die Schluchten des Héric sind ein schöner Ausflug für alle, die gern wandern. Ausgangspunkt ist ein Parkplatz bei Mons (GPS N43°34´25" E 2°58´02"). Bis zum Örtchen "Héric", das auf ca. 500m Höhe liegt, ist der Weg gut ausgebaut  und auf den 
ca. 6 km nur leicht ansteigend (vor einigen Jahren fuhr dort ein kleiner "Touristen-Autozug")
. Für Hin- und Rückweg muss man ca. 3 Std. rechnen. In Héric gibt es eine kleine Imbiss-Stube, so dass man sich bei den Getränkevorräten auf das Minimum beschränken kann.

Gorges d´Héric Bach       

 

Wer höher hinauf will, sollte festes Schuhwerk - oder zumindest Turnschuhe - tragen. Ab dem Ort geht es auf einem teilweise steilen Pfad ca. 1,5 Std.  weiter, bis man schließlich eine Art Alm erreicht und freien Blick auf die umliegenden Höhenzüge hat.

 

   Ort Héric in Frankreich

Auf halbem Weg liegt eine sehr schöne Badestelle -           
also Badehose und Handtuch einpacken !                             

       Gorges d´Héric Badestelle                           

 

                                                                                                                     
Der Pfad vom Ort bis zur Alm führt durch eine sehr                                                        
abwechslungsreiche Vegetation:                                                            

Eichenwald, Kastanienwald, Heidelandschaft.                                      

Gorges d´Héric Alm

 

Bardou 

Gleich nebenan (im westlichen Nachbartal) liegt das verträumte Bergdorf Bardou. Dieses ehemals verlassene Dorf wurde ab 1967 von einem deutschen Aussteiger unter Mithilfe von Gleichgesinnten liebevoll restauriert. 

Bardou Ortsansicht

Heute sind dort fast alle der ca. 20-30 Häuser wieder bewohnt bzw. bewohnbar.  
Wir haben Bardou in den Osterferien 2008 besucht - zu dieser Zeit war der Ort  natürlich fast menschenleer. 

Bardou ist zu erreichen über  Mons und Les Pradals (von dort ausgeschildert). Eine sehr schmale Straße, die eher die Bezeichnung "Piste" verdient, führt hinauf zum Bergdorf.
Aber dafür erreicht man eine Stätte, die an Individualität Ihresgleichen sucht.



Der Parkplatz für Besucher befindet sich etwa 1,5  km vor dem Ort. 
Da der Parkplatz nicht ganz einfach zu finden ist,
hier die Koordinaten für das Navi : N43°35´00" E 2°56´28"

Sehr schön muss auch eine Wanderung sein, die Héric und Bardou einschließt (für Kinder zu schwer). 
Eine Streckenbeschreibung finden Sie in meiner Linkliste "Verweise auf andere Homepages zur Region" unter "Routenbeschreibungen von Wandertouren". 

 

 

Bardou

 

Da im Ort viele Pfauen frei herumlaufen, sollte man den
Hund - wenn vorhanden - spätestens am Ortsrand zurücklassen. 

Pfau

Wer  einen Besuch ins Auge fasst, sollte unbedingt die Bardou gewidmete Homepage durchstöbern, um sich einen Eindruck von der Besonderheit dieses Ortes zu verschaffen. Einen Einblick erhält man auch beim Betrachten eines "Video-Spaziergangs" durch die engen Gassen  .

 

 

 

Katharerburgen  

Die Burgruine Peyrepertuse   ist m.E. die imposanteste der vielen Katharerburgen - einen Besuch kann ich sehr empfehlen 
(GPS N42°52´12.50” E2°33´30.37”).

Katharerburg in Frankreich

 

 

Bei der Anreise kann man die Fahrt durch die ca. 10km westlich gelegen "Gorges de Galamus" einplanen
(GPS N42°50´08.18” E2°28´49.17”).
 In der Hauptsaison gibt es auf der sehr schmalen Straße durch die enge Schlucht mit der eindrucksvollen Einsiedelei nur ein mühsames Vorankommen (vielfach nur für ein Auto passierbar - deshalb erfolgt von 13 bis 19 Uhr Einbahnstraßen-Betrieb mit Ampelregelung) .

                     Gorges de Galamus

        

 

 

 

 

Wer zwar altes Gemäuer liebt, aber  idyllische Gässchen den gigantischen Burgmauern vorzieht, der kann auch einen Abstecher in das kleine Örtchen Castelnou 
(ca. 30 km weiter südlich gelegen, 
GPS N42°37´13.30” E2°42´09.58”) machen. 

Castelnou

Und wer sich lieber mit Natur umgibt, der sollte die Orgelpfeifen aus Sandstein bei Ille-sur-Têt besuchen (siehe oben) - das liegt auch in dieser Gegend.

   

Peyrepertuse

               Der Aufstieg auf die Burg ist etwas beschwerlich, 
               jedoch auch für Kinder gut zu bewerkstelligen. 
               Gutes Schuhwerk  ist allerdings Voraussetzung ! 

               
               Eine Falknergruppe zieht von einer Katharerburg zur
               anderen. Mit etwas Glück kann man - wie wir - die sehr
               interessante Vorstellung miterleben.

Falkner auf Peyrepertuse

 

                                                                                        

 

Wenn es die Zeit hergibt, kann man noch die nahegelegene
    Katharerburg "Queribus" besichtigen,die eindrucksvoll auf 
einer Felsspitze tront. Eine Besonderheit stellt der gotische 
 Gewölbesaal  im Zentrum des Burgfrieds ("Donjon") dar
(GPS N42°50´20.46” E2°37´16.66”).       

Queribus

 

 

 

 

      

 

 

 

Safaripark Sigean  

Einmal etwas ganz anderes:
Ein Bär im Gegenverkehr - für Kinder ein unvergessliches Erlebnis. 
(GPS N43°03´45.70” E2°56´59.60”)

Bär im Safaripark

 

 

 

Der mächtige Elefantenbulle (im normalen Zoo-Teil) ist besonders gesichert
                                                                                     

Elefant in Frankreich

 

   
Löwen in Frankreich

               Die Löwen erlebt man auch ohne dazwischenliegendes
               Gitter - Aussteigen streng verboten und wirklich nicht
               empfehlenswert (obwohl die Tiere immer gut gefüttert 
               sind und fade Touristen vermutlich nicht zu ihrer 
               Lieblingsspeise zählen) !

 

 

               Neben dem Safari-Teil, den man per Pkw durchquert 
               (im Sommer ist eine Klimaanlage sehr von 
               Nutzen!),
gibt es noch einen  Zoo-Teil.  

Safaripark Sigean

               Dieser Teil mit Gehegen ist sehr schön in die 
               Landschaft eingepasst, so dass die Tiere fast in ihrer
               natürlichen Umgebung zu leben scheinen.

 

 

 

La Couvertoirade                                   

 

Die Templersiedlung "La Couvertoirade" aus dem XII. Jahrhundert wird in der Literatur häufig als das schönste Dorf Frankreichs bezeichnet.  
Da "La Couvertoirade" in den gängigen Reiseführern meist etwas stiefmütterlich behandelt wird, ist es selbst in der Hauptsaison nicht überlaufen - also ein kleiner Geheimtipp für alle, die sich nicht gern durch Menschenmassen drängen.

 

Modell La Couvertoirade

Genießen Sie einen Bummel durch das alte Örtchen und gehen Sie (z.B. neben der Kirche) auch einmal durch die Stadtmauer nach außerhalb. Ebenfalls interessant ist eine Besichtigung der alten Schaftränke außerhalb der Mauern vor dem Südtor (im Modell links).

 

                               Tor La Couvertoirade

La Couvertoirade in Frankreich

 

               Das Besteigen der Stadtmauer sollte man keinesfalls 
                versäumen 
               (Achtung: nur im Juli + August durchgehend geöffnet, 
               sonst Mittagspause von 12 - 14 Uhr). 
               Man hat von dort einen wunderbaren Ausblick über die 
               Dächer des mittelalterlichen Ortes (der Aufstieg erfolgt 
               - etwas versteckt - im Touristenbüro neben dem 
               Stadttor im eckigen Turm ).

 

 

Dächer von La Couvertoirade

 

                                         
                   
   

 

Narbonne                                   

 

Narbonne wird überragt von der mächtigen Kathedrale "Saint Just", die mit einer Chorhöhe von 41m eine der höchsten Frankreichs ist, aber niemals vollendet wurde.

Narbonne Kathedrale

 

 Obwohl nur ca. die Hälfte der ursprünglich geplanten  Fläche überbaut wurde, so hinterläßt sie doch einen überwältigenden Eindruck von der Baukunst der Gotik.

           Kathedrale Narbonne

 

 

Papstpalast in Frankreich

 

In unmittelbarer Nähe der Kathedrale befindet sich das Bischofspalais, das man auch in eigener Regie erkunden kann
(einige der Räumlichkeiten sind mittags von 12 - ?? Uhr nicht zugänglich). 

 

Via Domitia Narbonne

Auf dem Platz davor ist ein Teil der Via Domitia freigelegt worden - Sie können dort fast 20m auf den Spuren der Römer wandeln.

 

 

 

Einen Besuch der Markthallen sollte man unbedingt einplanen (von 7-13 Uhr geöffnet - auch sonntags). 

Markthallen Narbonne

 

 

Fisch aus Frankreich            

 

Das Angebot an z.B. Käse oder Fisch ist überwältigend.

Und vielleicht können Ihre Kinder auch einen riesigen Schwertfisch bewundern oder wenigstens den aufrecht gestellten Kopf. 

 

 

 

 

 

 

Ca. 20 Autominuten südwestlich von Narbonne liegt die Zisterzienserabtei Abbaye de Fontfroide aus dem 
11. Jahrhundert, die sich abseits der Hauptverbindungswege hinter den Hügeln versteckt. Fontfroide gehört heute zweifellos zu den besterhaltenen Klosterensembles des Zisterzienserordens.
                              


Kloster in Frankreich       

  

         

Besonders beeindruckend ist der wunderschöne romanische Kreuzgang, der teilweise gotisch "überarbeitet" wurde. 

             Kreuzgang

Eine ganz andere Art von Ästhetik bietet, besonders im Frühsommer, der zum Kloster gehörende Rosengarten 
- ein wahrer Augenschmaus !

 

 

 

     Und spätestens im Kapitelsaal wird man staunend die Baukunst des 12.Jahrhunderts bewundern.
 
               Bild aus Wiki

                                       

 

Und wenn der Sinn wieder einmal nach etwas Natur steht, so kommt ein Ausflug zum ca. 70 km entfernten (von Portiragnes aus) Lac du Salagou in Betracht. Dieser Stausee ist eingebettet in eine vielfarbige Landschaft, die ihren reizvollen Charakter durch die Vulkantätigkeit erhielt. Neben der teils üppigen, teils kargen Vegetation leuchten tiefrote Sedimentebenen,  so dass man sich mancherorts an die "roten Farben Afrikas" erinnert fühlt. 
Da der See fast überall Badestellen bietet : 
Badehose nicht vergessen !

Besonders schön ist eine schmale Straße, die auf der Höhe am Nordufer verläuft. Allerdings darf man sein Auto nicht sehr lieben - es handelt sich eher um eine stoßdämpfermordende Piste. Dafür wird man mit wunderschönen Ausblicken auf den See und das gegenüberliegende Ufer belohnt.

 

                     Gorges de l´Hérault          

 

Das Ende der Schlucht wird von der Pont du Diable 
(Bild unten) überspannt, einer Brücke aus dem 11.Jahrhundert. 
Hier gibt es besonders schöne Badestellen.

Pont du Diable

 

Neuerdings ist ein riesiger Parkplatz südlich der Pont du Diable angelegt worden, von dem aus man in der Saison mit einem Shuttlebus ("Navette") zur Pont und nach St. Guilhem fahren kann
(GPS N43°42´09.33” E3°33´40.88”)

Unterwegs kann man sicherlich auch an der "Grotte Clamouse"
(GPS  N43°42´43.11” E3°33´08.02”) aussteigen. Aber auch zu Fuß ist die Strecke von ca. 1/2 km von der Brücke zur Grotte gut zu bewältigen. 

 

Lac du Salagou

 

Nur ca. 35 km weiter kann man die Schluchten des Hérault (Gorges de l´Hérault) bewundern, von der aus man auch das idyllische, aber vom Tourismus überflutete St. Guilhem le Desert erreicht. Dieser Ort zählt zu den schönsten Dörfern Frankreichs.
Hier kann man auch auf dem Jakobsweg (Chemin de St. Jacques) wandeln, der durch den Ort führt. 

Tipp: In der Hauptsaison sichert frühes Kommen einen (noch) freien Stellplatz auf dem (großen) Parkplatz am Ortsende.

St. Guilhem le Desert

 

Von hier aus lässt sich auch gut ein Abstecher zur 
"Grotte des Demoiselles"     
(ca. 40 km, GPS N43°54´26.54” E3°44´40.31”
einplanen, die zu den imposantesten der Region zählt.
                                                                                      

   Grotte des Demoiselles

Die Ausmaße der Halle, die man auf Treppengalerien umrundet, lassen sich im vergrößerten Bild an den Geländern  gut erkennen.

 

 

 

Südlich des Lac du Salagou verbirgt sich hinter einem Höhenzug der fantastische Talkessel "Cirque de Mourèze". In diesem Gebiet kann man von Mouréze aus (GPS N43°37´06" E3°21´25") auf markierten Wegen unterschiedlicher Länge  wunderschöne Wanderungen unternehmen. 

                            Wandern in Frankreich

Die Bilder stammen von der im unteren Bereich des Kessels geführten, gelb ausgeschilderten  Route - Schwierigkeitsgrad :
sehr einfach (3 km 1 h , stabile Turnschuhe sind ausreichend).

 

Ausblick in den Kessel

 

Cirque de Moureze

Die blaue Route ("Balisage bleue", Wanderschuhe empfehlenswert, ca. 3 Std.) führt auch auf die Höhenzüge und bietet u.a. einen fantastischen Ausblick auf den Stausee (in dieser Seite rot statt blau eingezeichnet, in der übersetzten Seite funktionieren die Klicks auf die Bilder leider nicht).

Moureze

Aber auch der kleine Ort Mourèze hat einiges zu bieten

 

 

Eine Abwechslung der besonderen Art ist eine Tour mit einem Kajak oder Kanu auf einem der vielen Flüsse im Hinterland.
Meine bevorzugte Strecke ist der
  Orb bei Roquebrun 

(GPS N43°29´54.22” E3°01´36.52” ).
 An der Station wird deutsch gesprochen.

 

Paddeln in Frankreich

Wunderschön müssen auch die Touren auf dem Tarn sein, 
und die kleine 3km-Strecke durch den Gorge de l´Herault ist sicherlich auch sehr schön und vor allem recht einfach zu fahren. 

Natürlich sollte man an Badesachen und Picknick denken.

 

 

 

  Kentern auf dem Orb

Die Strecke auf dem Orb weist einige Stromschnellen auf, die Neulinge ganz schön ins Schwitzen bringen können oder aber nach einer Kenterung für etwas Erfrischung sorgen.

 

Noch ein kleiner Tipp:

Ich habe gelegentlich Navi/GPS-Daten angegeben. Wenn Sie diese in das Suchfeld von GoogleEarth oder GoogleMaps eingeben, wird Ihnen dieser Punkt im Programm angezeigt - Sie können sich also diese Stelle auf der Karte oder aus der Satellitensicht anschauen -
bzw. diese Daten in Ihr Navi eingeben (natürlich können Sie auch die Ortsnamen eingeben). 


 

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11.11.17